Fluchtwegsicherungssysteme

Ein Rettungsweg soll den Rettungskräften einfachen und schnellen Zutritt ins Gebäude verschaffen, damit diese schnell wirksame Rettungsmaßnahmen einleiten können.

Ein Fluchtweg soll im Falle einer notwendigen Flucht dazu dienen, Personen schnell und sicher ins Freie oder in einen dafür gesicherten Bereich zu führen. Die Tür am Ende eines Fluchtweges, die den Zugang zum gesicherten Bereich ermöglicht, bringt immer einen Interessenkonflikt verschiedener Personengruppen mit sich.

Einerseits fordern Vorschriften die leichte Öffnung einer Tür von innen mit einem Griff ohne fremde Hilfsmittel, zum anderen fordern Versicherer, Polizei, Betreiber etc. den sicheren Verschluss gegen Missbrauch und Einbruch.

Image by Andrew Teoh

Der intelligente Weg
An alle gedacht, für alle gemacht.

Das neue, effiziente Fluchtwegsicherungssystem SafeRoute steht für eine ganz neue Form von Flexibilität und Planungssicherheit.

Ob Notausgang oder Rettungsweg, geregelte Zugangszeiten oder Schleusenfunktion:
Mit dem Fluchtwegsicherungssystem SafeRoute lassen sich vielfältige, oft gegensätzliche Anforderungen an Türen intelligent vereinen.
Dabei überzeugt SafeRoute mit seinen innovativen und verlässlichen Lösungen nicht nur Feuerwehr, Polizei und Bauaufsicht. Auch Planern, Architekten, Errichtern, Händlern und Gebäudebetreibern bieten sich zahlreiche Vorteile.

Die Vorteile im Überblick:

  • Mehr Flexibilität durch neues Lizenzmodell ohne Abo

  • Planungssicherheit durch weitgehend einheitliche Hardware

  • Einfache Verdrahtung durch weiterentwickelten DCW® Systembus

  • Jederzeit durch Lizenzerweiterung an aktuelle Bedürfnisse anpassbar

  • Intelligentes Leuchtring-Display: vereinfacht Installation und Inbetriebnahme, verbessert die Servicequalität durch einfache Erkennung von Systemstatus oder Fehlern

  • Unkomplizierte Alarmrücksetzung durch nichtrastende Nottaste

  • Spannungsversorgung kann an beliebigen Stellen innerhalb des Systembus erfolgen

  • Robustes Aufputzgehäuse im XEA Design mit Leichtmetall-Rahmen

  • In vielen Farbkombinationen erhältlich

  • Gemäss EltVTR zugelassen

  • Entspricht den Anforderungen der EN 13637

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Inbetriebnahme – bequem und sicher

SafeRoute ist im Hinblick auf einfache Planung und Inbetriebnahme entwickelt worden. Der Funktionsumfang jedes SafeRoute Systems kann durch die gewählte Lizenzkarte individuell festgelegt werden, während die Hardware weitgehend identisch bleibt und daher sehr effizient geplant werden kann.

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Im Alarmfall kontrolliert offen

Im Alarm- oder Gefahrenfall wird eine einzelne Fluchtwegtür oder eine Gruppe von Türen über die Nottaste oder ein externes Alarmsystem (z. B. Rauchmelder) freigegeben. Der Alarm wird optisch und akustisch signalisiert und kann bei Bedarf auch an übergeordnete Gebäudeleittechnik weitergeleitet werden.

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Zugänge sicher verriegeln

SafeRoute Systeme verriegeln nach einer berechtigten Begehung automatisch die Fluchtwegtür. Ist eine Wiederverriegelung nicht möglich, meldet die Türoffenüberwachung einen Alarm.

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Berechtigte Begehung

 

In der einfachsten Ausführung erfolgt die berechtigte Begehung über die Entriegelung mit dem Schlüsseltaster von innen. Es gibt – lizenzabhängig – bis zu drei mögliche Arten der Entriegelung:

  • Kurzzeitentriegelung für einfaches Begehen (Wiederverriegelung nach 3–180 Sekunden)

  • Langzeitentriegelung (Wiederverriegelung nach 3–120 Minuten)

  • Dauerentriegelung

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Komfortfunktion im Alltag: ,,automatisiertes Tür-Öffnen“

Mit einem zusätzlichen Drehtürantrieb und einem selbstverriegelnden Panikmotorschloss kann eine mit SafeRoute gesicherte Fluchtwegtür nach Freischaltung oder auch tageszeitgesteuert automatisiert öffnen.

 

Tableau Steuerungen

Je nach gewählter Lizenz können auch Zusatzfunktionen und komplexere Fluchtwege realisiert werden

Netzwerkgesteuert und -überwacht

Alle mit SafeRoute überwachten Fluchtwegtüren lassen sich über die Standards LON und LAN auch über weite Distanzen vernetzen und mit der Türmanagementsoftware TMS Soft® oder mit SafeRoute Tableausystemen zentral überwachen und steuern. Die Schnittstellen zu OPC und ESPA ermöglichen die Integration in bestehende Gebäudemanagement-systeme.

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Weitere Lösungen unseres Partners Dorma, finden Sie unter: www.dorma.de